Geschichte

Auf dem Gelände des jetzigen Jugendheimes stand bis 1962 die Pfarrscheune.

In dieser Scheune wurde 1936 ein Raum für Jugendliche eingerichtet, in dem den Kindern Religionsunterricht durch Pfarrer Josef Ehl erteilt wurde. Dies wurde notwendig, da in der Zeit des Nationalsozialismus der Religionsunterricht an den Schulen verboten war.

Die damaligen Kapläne der Pfarrei, Willy Bokler und Josef Lücker, gründeten Jugendgruppen, die sich dort trafen. Ebenso diente dieser Raum den Gruppen der Jungschar und Frohschar als Treffpunkt bis zum Abriss der Pfarrscheune. So entstand der Name "Jugendheim".

Aus dieser Tradition entstand 1963/64 unter Pfarrer Franz Kissel ein Neubau, der nicht nur den Jugendlichen sondern allen Gruppierungen der Pfarrei zur Nutzung offen stand.

Im Jahr 2000 begannen die Überlegungen, das Haus zu renovieren und so zu gestalten, dass es den heutigen Ansprüchen gerecht wird. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verbesserung des Raumklimas und der Einsparung von Energie gelegt.

Pfarrscheune 1958